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Grönland


GrönlandGrönland
(Bild Quelle: Wikipedia)

Das so genannte „Grüne Land“ ist autonomes dänisches Nebenland im Nordpolargebiet und mit einer Fläche von über 2 Millionen Quadratkilometern die größte Insel der Erde, nordöstlich von Kanada gelegen.

Die Grönländer sind ein mit Europäern gemischtes Eskimovolk. Grönland ist bis auf einen Küstenstreifen von einer Eiskappe (derzeit bis 3.000 m) bedeckt. Gletscher und Eisberge kennzeichnen die Landschaft. Die geringe Bevölkerung von nur etwa 55.000 Menschen lebt an der Küste. Die Hauptorte sind Godthab und Ivigtut.

Die Küste ist von Fjorden zerrissen. Das Klima ist arktisch. Pflanzen- und Tierwelt gibt es nur auf den Küstenstreifen, besonders im Süden, wo Birken, Erlen, Polarweiden, Rentiere, Polarwölfe, Moschusochsen, Lemminge, Füchse und Hasen auftreten. An den Küsten kann man Wale und Robben beobachten.

Wirtschaftlich bedeutend ist die Fischerei, die Schafzucht und der Tourismus, vor allem durch Expeditions- und Kreuzfahrten.

Als Verkehrsmittel werden je nach Jahreszeit hauptsächlich Hubschrauber, Schiffe, Kajak und Hundeschlitten eingesetzt, wobei letztere von den Schneemobilen fast verdrängt wurden.

Grönland wurde vom Pauschaltourismus noch nicht erfasst und zeigt sich als Paradies für Individualreisende, die sich für unberührte Natur interessieren. Die arktische Insel ist ein unvergleichliches Erlebnis für Wanderer und Angler, zum Bergsteigen und Kajak fahren. Durch das Klima und die dünne Besiedlung bedingt, sollte man Grönland als „Neuling“ nicht unbedingt auf eigene Faust entdecken wollen. Es empfiehlt sich die Teilnahme an einer Reisegruppe. Die meisten Reisen nach Grönland werden derzeit von Veranstaltern von Studien-, Erlebnis- und Kulturreisen angeboten. Ferner gibt es zahlreiche Expeditionsreisen nach Grönland.


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